Jedes
Energiezentrum bildet zahlreiche Stränge für die verschiedenen
Aspekte einer Beziehung.
Bei jeder tiefen Erfahrung mit einem Menschen bilden sich neue
Stränge. Wenn wir mit einem Menschen auf allen Ebenen
interagieren, dann bestehen zwischen allen Energiezentren
Beziehungsstränge, was in nahen und lang anhaltenden
Beziehungen der Fall ist.
Mit dem
Heranreifen des Kindes entstehen die energetischen
Verbindungen zu den Elternteilen – die zu der Vaterseite
befinden sich rechts im Energiezentrum und die Stränge zur
Mutterseite befinden sich auf der linken Seite.
Über die Verbindung zu den Eltern identifiziert man sich
selbst und erlebt sich und seine eigene Identität.
Bei
traumatischen Erfahrungen können die Stränge schlimm
beschädigt werden.
Das Trauma beruht meist auf einem Mangel an liebevoller
Zuwendung und Kontakt oder auf über-mäßiger Kontrolle eines
Elternteils. In beiden Fällen ist die Reaktion des Kindes,
dass es diese Stränge zwischen dem eigenen Solarplexus und den
des betroffenen Elternteils zerreißt.
Wenn das Trauma aus einem Mangel an Zuwendung beruht, dann
hängen die Enden des zerrissenen Stranges aus dem
Energiezentrum heraus und schweben im Raum herum. Es ist,
als würde das Kind versuchen, jemand anderen zu finden, an dem
es die Stränge festmachen
kann.
Beruht das Trauma auf zuviel Kontrolle, dann sind die Stränge
meist tief im eigenen Energie-
zentrum vergraben. Das ist vielleicht ein Schutzmechanismus,
damit kein anderer auf diese
Weise Macht ausüben kann. Das gleiche Trauma
wird wahrscheinlich auch in anderen Bezie-
hungen auftreten, die das Kind als erwachsener Mensch eingeht.
Wenn wir nun
mit den Beziehungssträngen arbeiten, erleben wir oft, dass ein
Mensch der in
seiner Kindheit von seinen Eltern eine gewisse Zurückweisung
erfahren hat oder wenig Nähe
gespürt hat, einige seiner eigen Energiebänder in sich selbst
zurückgezogen hat bzw. einge-
graben hat. Dadurch schützt er sich vor emotionaler
Zurückweisung oder fehlender Nähe.
Die Eltern können die Sehnsucht des Kindes nicht erfüllen und
um nicht weiter zu leiden
zieht man sich in diesen Bereichen „in sich zurück“. Leider
ist es dann auch schwer seinen
eigenen Kindern eben diese Stränge zur Verfügung zu stellen,
da man sie als ungut oder
schmerzhaft in seiner eigenen Kindheit erlebt hat.
Auch gibt es
viele Menschen für die das Thema VERANTWORTUNG sehr groß
geschrieben wird.
Sie übernehmen für alles und jeden Verantwortung und fühlen
sich schuldig, wenn bestimmt Dinge nicht so funktionieren, wie
sie es für richtig erachten.
Auch stellen sie ihre eigenen Bedürfnisse (die Verantwortung
für sich selber) hinter alles andere.
Typische
Sätze sind:
„Erst kommen die Anderen – dann lange nichts – und dann
vielleicht ich.“
„Ich muss mich doch um sie kümmern, sonst geht es ihnen
schlecht“ oder „Wenn ich es nicht mache, wer
dann?“
In diesen Fällen entdecken wir fast immer viele Verbindungen
über das Solarplexuszentrum – all diese Stränge
blockieren sie selber und es geht auf diese Weise sehr viel
Lebensenergie verloren. Die große Verantwortung ist eine
unheimliche Belastung für das eigene Energiesystem und geht
meist mit einer erheblichen Ermüdung einher.
Wie sieht nun unsere Arbeit
aus?
Wir sehen uns erst einmal deine Seelenstränge an, die
ausgehend von den höheren Dimensionen
in unser Kronenzentrum hinein und durch alle Energiezentren
bis zum Wurzelzentrum verlaufen.
Sie sehen aus wie ein Kabelstrang und weisen bei den meisten
Menschen in einigen Bereichen Verknotungen oder Beschädigungen
auf. Wir entwirren sie, reinigen sie und verbinden sie wieder
harmonisch miteinander.
Hierbei kann man auch gut
feststellen, wie du an deine höheren Ebenen oder an die Erde
angebun-den bist und eine eventuell fehlende Anbindung kann
wieder hergestellt werden.
Bei der
Beziehungsarbeit stellen wir dich deiner Mutter und deinem
Vater gegenüber und heilen die gegenseitigen Beziehungsstränge
in den Energiezentren - wir lösen vergrabene und verdrehte
Verbindungen und bringen so die Beziehung wieder in „Fluss“.
Oft holen wir auch die Eltern der
Eltern dazu, da sonst eine umfangreiche Heilung nicht
geschehen kann.
Steht ein
Kind nun harmonisch seinen Eltern gegenüber und wenn die Liebe
wieder fließen kann, sehen wir uns deine Verbindung zu deinem
Partner und zu deinen Kindern an.
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Chuck Spezzano hat in seinen "Karten der Heilung" zu dieser
Arbeit und dem Grundproblem der Verknotungen etwas ganz
besonders Treffendes geschrieben:
Auflösen:
Auflösen der Knoten und Verwirrungen ist eine GNADE!
Sie ermöglicht uns die Menge an Hindernissen, die wir zwischen
uns und uns selbst, uns und anderen sowie uns und Gott auf
einen Schlag zu reduzieren, damit das was wahr und liebevoll
ist bestehen und fließen kann.
Auflösen ist die Kraft der Gnade, die Wahrheit an Orte bringt,
an denen sich das EGO eingegraben hat.
Wenn die Gnade der Auflösung die Situation trifft, beginnt sie
sich in der einfachsten Weise zu entwirren,die möglich ist, um
alles wieder in die rechte Beziehung zu setzen und den Fluss
wieder herzustellen.
Auflösung hat die Kraft, alles zu entwirren, was das Ego
verknotet hat. In der Auflösung liegt die Möglichkeit und die
Gnade, unser Leben wieder zurück zu gewinnen und uns von
erdrückenden Illusionen zu befreien.
Auflösung der Knoten bedeutet, dass wir die Situationen wieder
in Einstimmung mit der Wahrheit bringen. Dabei wird unser
Wille wieder auf den Willen Gottes eingestellt und nicht mehr
auf den des Egos.
Auflösung kann auch durchaus Unbehagen bewirken, weil die alte
aufgebaute Situation in sich zusammenfällt. Das ist die Zeit,
Vertrauen in den Prozess zu bewahren und sich daran zu
erinnern, dass wir uns entschieden haben uns von dem zu
befreien, was uns niemals hätte glücklich machen können.